Montage unter Zwang
Historischer Kontext
Parallel zum Ausbau der Stollen begannen Montagearbeiten für die Me 262. Viele Prozesse und Hallen waren provisorisch – die Fertigung blieb fragmentarisch.

Historischer Kontext
Parallel zum Ausbau der Stollen begannen Montagearbeiten für die Me 262. Viele Prozesse und Hallen waren provisorisch – die Fertigung blieb fragmentarisch.
| Werknummer | Status | Ziel/Überführung | Bemerkung / Quelle | ||
|---|---|---|---|---|---|
| 0001 | Fricke | 21.02.1945 | überführt | Zerbst (Stelle 13) | Erster Start einer in Kahla montierten Me 262. 0001 ist als interne REIMAHG-Nummer ueberliefert, nicht als abschliessend geklaerte sechsstellige RLM-Werknummer. |
| 110728 | Soltau | 09.03.1945 | überführt | Zerbst (Stelle 13) | Otto Soltau kam beim Ueberfuehrungsflug Kahla-Zerbst nach einem Triebwerksproblem ums Leben. Datum und Nummer folgen der derzeit nur sekundaer nachgewiesenen Jurleit-Angabe. |
| 110150 | Mittelstädt | 30.03.1945 | überführt | Zerbst (Stelle 13) | Flugbucheintrag. Vollständige Werknummer aus dem bestehenden Sammlungsdatensatz; die konkrete Flugbuchseite muss noch visuell gegengeprüft werden. |
| 100014 | Ernst Büchner | 30.03.1945 | überführt | Zerbst (Stelle 13) | Buechners Flugbuch nennt die Kurznummer 0014. Die Vollnummer wird anhand des publizierten Kahla-Produktionsblocks 100001-100024 als 100014 rekonstruiert. |
| 100017 | Ernst Büchner | 01.04.1945 | überführt | Zerbst (Stelle 13) | Buechners Flugbuch nennt die Kurznummer 0017. Die Vollnummer wird anhand des publizierten Kahla-Produktionsblocks 100001-100024 als 100017 rekonstruiert. |
| 100023 | Ernst Büchner | 02.04.1945 | überführt | Zerbst (Stelle 13) | Buechners Flugbuch nennt die Kurznummer 0023. Die Vollnummer wird anhand des publizierten Kahla-Produktionsblocks 100001-100024 als 100023 rekonstruiert. |
| 100024 | Ernst Büchner | 04.04.1945 | überführt | Zerbst (Stelle 13) | Buechners Flugbuch nennt die Kurznummer 0024. Die Vollnummer wird anhand des publizierten Kahla-Produktionsblocks 100001-100024 als 100024 rekonstruiert. |
| 100021 | Ernst Büchner | 08.04.1945 | überführt | Zerbst (Stelle 13) | Buechners Flugbuch nennt die Kurznummer 0021. Die Vollnummer wird anhand des publizierten Kahla-Produktionsblocks 100001-100024 als 100021 rekonstruiert. |
| — | Büchner | 04.04.1945 | überführt | Zerbst (Stelle 13) | Flugbucheintrag |
| — | Büchner | 06.04.1945 | überführt | Zerbst (Stelle 13) | Flugbucheintrag |
| 110153 | Mittelstädt | 07.04.1945 | überführt | Zerbst (Stelle 13) | Flugbucheintrag. Vollständige Werknummer aus dem bestehenden Sammlungsdatensatz; die konkrete Flugbuchseite muss noch visuell gegengeprüft werden. |
| 110154 | Mittelstädt | 08.04.1945 | überführt | Zerbst (Stelle 13) | Flugbucheintrag. Vollständige Werknummer aus dem bestehenden Sammlungsdatensatz; die konkrete Flugbuchseite muss noch visuell gegengeprüft werden. |
| — | Zechmeister | 08.04.1945 | überführt | Zerbst (Stelle 13) | Letzte Überführung; Fassrolle über dem Saaletal |
| — | Fricke | Feb.–Apr. 1945 | überführt | Zerbst (Stelle 13) | Nachlassangabe, ohne Werknummer (1/3) |
| — | Fricke | Feb.–Apr. 1945 | überführt | Zerbst (Stelle 13) | Nachlassangabe, ohne Werknummer (2/3) |
| — | Fricke | Feb.–Apr. 1945 | überführt | Zerbst (Stelle 13) | Nachlassangabe, ohne Werknummer (3/3) |
| — | Tippel | Feb.–Apr. 1945 | überführt | Zerbst (Stelle 13) | Nachlassangabe, ohne Werknummer (1/2) |
| — | Tippel | Feb.–Apr. 1945 | überführt | Zerbst (Stelle 13) | Nachlassangabe, ohne Werknummer (2/2) |
| — | Unbekannt (Fricke/Tippel) | Feb.–Apr. 1945 | überführt | Zerbst (Stelle 13) | Nachlassangabe, ohne Werknummer (1/2) |
| — | Unbekannt (Fricke/Tippel) | Feb.–Apr. 1945 | überführt | Zerbst (Stelle 13) | Nachlassangabe, ohne Werknummer (2/2) |
| 100012 | Ernst Büchner | 29.03.1945 | überführt | Zerbst (Stelle 13) | Buechners Flugbuch nennt die Kurznummer 0012. Die Vollnummer wird anhand des publizierten Kahla-Produktionsblocks 100001-100024 als 100012 rekonstruiert. |
| 100016 | Ernst Büchner | 30.03.1945 | überführt | Zerbst (Stelle 13) | Buechners Flugbuch nennt die Kurznummer 0016. Die Vollnummer wird anhand des publizierten Kahla-Produktionsblocks 100001-100024 als 100016 rekonstruiert. |
| 100003 | Lt. Lau | 30.03.1945 | überführt | Zerbst (Stelle 13) | Forschungsdatensatz: nicht als gesicherte REIMAHG-Maschine oder gesicherte Verbandsabgabe darstellen. |
In unserem Dokumentationszentrum haben wir einige originale Flugzeugteile sammeln können. Klicken Sie sich gerne durch die Positionen.
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Fotos aus dem Museum.
Zentrales Bauteil des ersten serienmäßig eingesetzten Strahltriebwerks – technisch wegweisend, aber durch Materialmangel stark begrenzt.
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Fotos aus dem Museum.
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Fotos aus dem Museum.
Modell: GLB – interaktive Ansicht mit Infopunkten (Cockpit, Flügel, Triebwerk).
Aerodynamisches Rumpfbauteil aus dem Bugbereich der Me 262 – Teil der modularen Bauweise des ersten serienmäßigen Düsenjägers.
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30-mm-Munition und Gurtglieder der MK 108 – Hauptbewaffnung
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Die Halterung diente zur Befestigung einer Starthilfsrakete an einem Flugzeug. Solche Systeme sollten den Start von Düsenflugzeugen wie der Me 262 unter schwierigen Bedingungen erleichtern. Das Objekt steht für die technischen Lösungsversuche und die zunehmende Improvisation der Rüstungsproduktion am Ende des Zweiten Weltkriegs.
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Fotos aus dem Museum.

Originale Teile, Ausstellungsstücke und Hintergrundinformationen – vor Ort zeigen wir, wie am Walpersberg produziert wurde.
Zum DokumentationszentrumPublikationen
Instrumentenglas der Me 262 als besonderes Objekt – direkt beim Verein erhältlich.

Sammlerstücke
Zum 80. Jahrestag der Befreiung der REIMAHG-Lager und des Endes des Zweiten Weltkrieges bieten wir Ihnen die Gelegenheit, ein originales Stück Geschichte zu erwerben und zugleich unsere Arbeit am Erinnerungsort Walpersberg nachhaltig zu unterstützen. Diese Gläser waren ursprünglich für den Einbau in verschiedene Bordinstrumente im Cockpit des Strahljägers Messerschmitt Me 262 vorgesehen. Sie wurden in den vergangenen Jahren in den Stollen des Walpersbergs geborgen. Vorgefertigt zwischen 1944 und 1945, gelangten die Gläser in das Rüstungswerk REIMAHG am Walpersberg und wurden im Produktionsbereich der „Stelle 0“ eingelagert. Dort überstanden sie Sprengungen, Explosionen und Brände. Die heute sichtbaren Verformungen und Einschlüsse im Glas stammen aus dieser Zeit und machen jedes Exemplar – zusammen mit der modernen Lasergravur – zu einem Unikat. Die Edition ist auf 80 Exemplare mit fünf unterschiedlichen Motiven begrenzt: **Bunker 1 Walpersberg Zwangsarbeit Me 262 (ausverkauft) Stollenriss** Sie erhalten ein Instrumentenglas mit Motiv Ihrer Wahl (solange verfügbar), einen Präsentationsständer im Stil eines originalen Instruments sowie ein nummeriertes Echtheitszertifikat.
Technik
Diese Auswahl zeigt weitere Objekte aus der Flugzeugtechnik, die nicht als Infopunkte im 3D-Modell verfügbar sind.

Dieser Metallblock besteht aus zahlreichen Splinten, die bei sowjetischen Sprengungen nach 1945 im Stollensystem des Walpersbergs zusammengeschmolzen sind. Er steht für die gewaltsame Zerstörung der unterirdischen Rüstungsanlagen und markiert das Ende ihrer militärischen Nutzung.

Sprengnieten aus der Luftfahrttechnik

Die Glühlampen wurden zur Beleuchtung von Instrumenten und Anzeigen in Militärflugzeugen eingesetzt. Sie stammen aus dem Umfeld der Luftfahrtproduktion der REIMAHG und veranschaulichen die Vielzahl technischer Einzelkomponenten, die für den Betrieb moderner Flugzeuge wie der Me 262 erforderlich waren.