
Modell des Walpersbergs im Zustand vom April 1945 (Maßstab 1 : 400)
Das Modell zeigt den Walpersberg im April 1945 und macht die Größe, Struktur und Komplexität der unterirdischen Rüstungsanlage der REIMAHG unmittelbar nachvollziehbar.

More than 120 companies, workshops and craftsmen worked on the construction of the Nazi armaments plant REIMAHG on the Walpersberg near Kahla. The following list shows the businesses confirmed so far. Some of them had their own foremen and gang leaders and even provided daytime guards for the forced labourers.
Construction activities were coordinated by REIMAHG Bau GmbH, a subsidiary founded specifically for this purpose by the GUSTLOFF works in Weimar. The chief architect was Ernst Flemming, also from Weimar. This alone illustrates how closely Thuringia’s Gauleiter Fritz Sauckel was linked to the project.
| Company | Location | Task | Forced labourers |
|---|---|---|---|
| — | — | ||
| — | Bau des Lagers 2, 3, E | ||
| — | Flugzeugteile FW 190 | ||
| — | Verlagerung von Maschinen und Arbeitskräften | ||
| — | — | ||
| — | ARADO Fertigung Krölpa | ||
| — | Stollenbau, Siedlung in Kleindembach | ||
| — | Holzbarackenlieferant | ||
| — | Bau der Lager 1, 3, 5, 8 | ||
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Baustelle
Photos, tools and artefacts in our documentation centre reveal the chaotic reality on the REIMAHG construction site: improvised halls, unfinished tunnels and traces of forced labour can still be traced today.

Das Modell zeigt den Walpersberg im April 1945 und macht die Größe, Struktur und Komplexität der unterirdischen Rüstungsanlage der REIMAHG unmittelbar nachvollziehbar.

Dieser Porzellan-Isolator wurde zur Stromversorgung im Stollensystem des Walpersbergs eingesetzt. Er ermöglichte die sichere Führung elektrischer Leitungen und steht für die technische Infrastruktur der unterirdischen Rüstungsanlagen.

Dieser Metallblock besteht aus zahlreichen Splinten, die bei sowjetischen Sprengungen nach 1945 im Stollensystem des Walpersbergs zusammengeschmolzen sind. Er steht für die gewaltsame Zerstörung der unterirdischen Rüstungsanlagen und markiert das Ende ihrer militärischen Nutzung.

Stuhl aus dem „Sauckel-Haus“ am Walpersberg – ein erhaltenes Möbelstück aus dem Umfeld der nationalsozialistischen Verwaltung.