Zeitzeugnis
Zeitzeugenaussage Walter Kanis
Quellennahe Neu-OCR des in der Komplett-PDF ueberlieferten Berichts von Walter Kanis.
Forschungsstand dokumentiert
Forschungsdatensatz
Dokumentierte Angaben
- Person
- Walter Kanis
- Rolle
- Zeitzeuge
- Ort
- Kahla / Walpersberg
- Zeitraum
- 1944-1945; spaetere Niederschrift oder Befragung
- Herkunft
- Deutschland
Überlieferung und Kontext
Telefongespräch mit Walter Kanis, Könitzer Straße 17 in 07333 Unterwellenborn Ortsteil Goßwitz,
Tel. 03671/613361, Ortschronist Goßwitz
Er gibt an (auch aus eigenem Erinnern - er ist 70), dass es im Raum Goßwitz neben den
Zwangsarbeitern in der Landwirtschaft (von denen mehrere starben und beerdigt wurden) es auch
Arbeiter der REIMAHG im Gasthaus „Zur Krone“ gab — keine Baracken (diese gab es in
Kamsdorf), es waren freilich nicht sehr viele. Die Arbeiter, die von der OT beschäftigt wurden (also
vom Sonderbaustab) wurden nach seinen Erinnerungen bzw. Augenzeugenberichten nach sehr
schlecht behandelt — sie hatten nicht genug zu essen, keine Schuhe (Holzschuhe), zum Teil
versuchten sie sich mit Zementsäcken zu wärmen, und sie wurden auch geschlagen.
Er verweist an Herbert Trentzsch in Saalfeld (telefonisch — Orts-PLZ überprüfen) Goßwitz
(03671/612530) , dieser habe als Teil-Invalide (Auge) bei de REIMAHG gearbeitet (wohl Aufseher
0.4.?), wohnhaft Weg der Einheit 12 Goßwitz - Versuch der Kontaktaufnahme bisher erfolglos
(Brief)
Namen und Schlagwörter
Quellen und Nachweise
- zeitzeugen_komplett.pdf (Original, 845 Seiten)