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Thema: Besuch ANED-Delegation Italien

  1. #1
    Administrator Avatar von Markus
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    Besuch ANED-Delegation Italien

    Auf Anfrage der Organisation ehemaliger italienischer Deportierter (ANED) hat unser Verein, gemeinsam mit Vereinsfreunden, ein Programm für den Besuch der 29-köpfigen Delegation aus San Giovanni vorbereitet.

    Am Samstag, den 3. März um 10:00 Uhr wird die Reisegruppe um Frau Pinuccia Curti und dem Bürgermeister der Stadt San Giovanni im Rathaus Kahla durch den Bürgermeister empfangen. 12:00 Uhr folgt an der Gedenkstätte des Massengrabes auf dem Kahlaer Friedhof die Einweihung einer Gedenkplatte, die an die 9, aus der Stadt San Giovanni nach Kahla deportierten und am Walpersberg verstorbenen Zwangsarbeiter erinnern soll. Zu dieser Einweihung wird auch der Landrat des SHK, Andreas Heller, anwesend sein. Herr Pfarrer Schlegel aus Hummelshain wird die Veranstaltung geistlich umrahmen.
    Historische Informationen bekommen die italienischen Gäste ab 14:30 Uhr bei einer Führung zu den Resten des Walpersberges und der Gedenkstätte im Leubengrund, die durch den stellv. Vorsitzenden des GF Walpersberg e.V., Herrn Arnim Bachmann, durchgeführt wird.

    Interessierte sind zur Einweihung auf dem Kahlaer Friedhof um 12:00 Uhr herzlich eingeladen.

    Weitere Hinweise im Netz:


    Gloria eterna ai caduti per la libertà.
    Zum ewigen Gedenken an Jene, die ihr Leben für die Freiheit opferten.
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    Geändert von Markus (20.02.2012 um 08:34 Uhr)
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  2. #2
    Administrator Avatar von Markus
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    Zeitungsartikel der heutigen Ausgabe der OTZ.
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  3. #3
    GFW e.V. Vorstand Avatar von Arnim
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    schauen wir mal, wer sich alles anschließt.

    Gruß
    Arnim
    Die Zukunft ist auch nicht das, was sie mal war!

  4. #4
    Gibt es in Mai auch noch einen Gedenktag zusammen mit Belgen und Italiener?

  5. #5
    Administrator Avatar von Markus
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    Natürlich, das Programm wird Anfang März fest stehen.
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  6. #6
    Administrator Avatar von Markus
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    Kleine Änderung im Plan. Treffpunkt ist um 10:00 Uhr im Stadtmuseum Kahla in der Magarethenstraße 7/8
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  7. #7
    GFW e.V. Vorstand Avatar von n!ls
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    Eine kurze Zusammenfassung der heutigen Ereignisse in Kahla und ein paar Bilder.

    Arnim, Katharina, Frank und ich waren heute zugegen, als eine Delegation der ANED (Associazione nazionale ex deportati) aus Sesto San Giovanni Kahla besuchten.
    Zur dieser Veranstaltung besuchten ca. 50 Italiener Kahla. Sie wurden 10:00 Uhr im Stadtmuseeum von Arnim Bachmann begrüßt. Daraufhin hielten einige Repräsentanten der Stadt kurze Ansprachen. Nach der Begrüßung folgten die Worte der Delegationen der ANED und der ANPI, die sich vorstellten und den Zweck ihres Besuches eindrucksvoll in Worte kleideten.
    Gemeinsam mit den anwesenden Bürgern von Kahla zogen die Gäste dann durch die Stadt zum Friedhof. Dort wurde den 9 Ermordeten aus der Gemeinde "Sesto San Giovanni" mit der Einweihung einer Gedenktafel feierlich gedacht.
    Später lud unser Verein die Delegationen auf das Gelände des ehemaligen Rüstungswerkes REIMAHG ein. Dort erläuterte Arnim, was unser Verein macht und vermittelte mit einem kurzen Abriss der Geschichte der REIMAHG-Werke die damit verbundenen Schiksale der Zwangsarbeiter.
    Die vielen Rück- und Nachfragen bezeugten das starke Interesse der Gäste an den Geschehnissen der Vergangenheit und der Gegenwart an diesem Ort.
    Anbei 4 Bilder von der Veranstaltung.
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    > Alles, was bedacht wird, wird bedenklich. <
    William Somerset Maugham

  8. #8
    GFW e.V. Vorstand Avatar von Arnim
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    Hier der Zeitungsbericht aus der OTZ (Quelle: OTZ, Lutz Prager 05.03.2012)

    Italiener gedenken ihrer Toten in Kahla
    • Die Stadtfahne von Sesto San Giovanni führte den Gedenkzug durch die Kahlaer Innenstadt zum Friedhof an. Foto: Lutz Prager
    Neun Männer aus der norditalienischen Stadt Sesto San Giovanni bei Mailand sind im letzten Kriegsjahr 1944/1945 als Zwangsarbeiter der unterirdischen Flugzeugfabrik Reimahg zu Tode gekommen.
    Jena. Ihre Namen stehen auf einem Gedenkstein, der am Sonnabend auf dem Friedhof von Kahla im Beisein von rund 50 Bürgern aus Sesto San Giovanni eingeweiht wurde. Vor allem Nachfahren der ehemaligen Zwangsarbeiter hatten sich auf den rund 1000 Kilometer langen Weg nach Thüringen gemacht, um mehr über das Schicksal ihrer Verwandten im Zweiten Weltkrieg zu erfahren.
    "Die Vernichtung von Menschen durch Zwangsarbeit ist Teil der Geschichte des Faschismus in ganz Europa", sagte Inge Rasmussen. Die 83-jährige Mailänderin hat als Kind Krieg und Bombardierung miterlebt. "Es ist wichtig, dass die Erinnerung wach gehalten wird. Faschismus, egal in welcher Form, muss sehr ernst genommen und bekämpft werden", so die ehemalige Wissenschaftlerin.
    Begrüßt wurden die Gäste am Vormittag im Kahlaer Stadtmuseum von Bürgermeister Bernd Leube und dem 2. Beigeordneten des Landkreises, Gerald Reimann. Auch Schüler des Leuchtenburg-Gymnasiums waren dabei. Im Stadtmuseum gibt es eine umfangreiche Dokumentation zur Reimahg, an deren Aufbau 1944 zwischen 12 000 und 15 000 Zwangsarbeitern aus verschiedenen Ländern beteiligt waren.
    Nach einem Gedenkmarsch durch die Innenstadt von Kahla hielt Pfarrer Michael Schlegel auf dem Friedhof eine Andacht. Der Kahlaer Beigeordnete Michael Briese enthüllte gemeinsam mit einem Vertreter der Stadt Sesto San Giovanni die Gedenktafel .
    Begleitet wurden die Gäste von Maria Döbert als Dolmetscherin und Arnim Bachmann, dem zweiten Vorsitzenden des Geschichts- und Forschungsvereins Walpersberg. Bachmann führte die Italiener am Nachmittag durch das Gelände der ehemaligen Rüstungsfabrik bei Großeutersdorf.

    Lutz Prager / 05.03.12 / OTZ
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    Geändert von Arnim (05.03.2012 um 10:02 Uhr) Grund: ergänzt
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  9. #9

  10. #10
    GFW e.V. Vorstand Avatar von Arnim
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    Hallo Antonella,

    Schöne Bilder die sie eigestellt bei facebook haben.

    Es war uns eine Freude, ihnen zu zeigen, dass ihre Angehörigen auch hier nicht vergessen werden.

    Viele Grüße nach Italien

    Arnim Bachmann
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