Ab März 1944 sollte eine Grube im Staatsschieferbruch Lehesten als Rüstungsobjekt unter Tage ausgebaut werden. Die vorhandenen Stollensysteme fanden Interesse bei der Firma Schwarzkopf aus Berlin und der Firma Schott & Gen. aus Jena. Auf Grund der höheren Priorität bekam Schott die Grube zugeteilt.
In den großen "Thüringer Hohlbauten" sollte die Rohglaserzeugung der bekannten Jenaer Glasfabrik verlegt werden. Man begann am 15. April 1944 acht Schmelzöfen mit dazugehörigen Nebenanlagen im Berg zu montieren.
300 Arbeitskräfte mussten in der Grube "Petersloch" arbeiten, viele davon ausländische Zwangsarbeiter unter schlechtesten Umständen. Etwa 5000 qm wurden ausgebaut, davon ein großer Teil betoniert.
Weitere Informationen zur Anlage finden Sie in dem Buch "Geheimnisvolles Thüringen" und auf der Internetseite des Geschichts- und Forschungsvereins Walpersberg e.V. unter www.walpersberg.com


Zitieren

Lesezeichen