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Thema: Schwalbe V

  1. #1
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    Schwalbe V

    Hallo Freunde !

    Kann mir jemand sagen ob dieser Plan annehmbar sein könnte !?
    http://www.team-delta.de/Maerchen/Stollen1.htm

  2. #2
    Ich vermute Du meinst die Luftaufnahme im ersten Teil des Bericht. Da ist u.a. ein Teil der vorhandenen Stollen eingezeichnet, der Rest jedoch ist Fiktion.

    Dieses Bild ist aus einem von Guido K. seinen Filmchen über das Bernsteinzimmer. Recht hübsch...zeigt aber nur eine gespiegelte Schwalbe-Anlage wie es hätte werden sollen-können. Interessant wer die Zuarbeit (Stollenmalerei) gemacht hat...da kam immer mal wieder was neues...das da ist noch recht harmlos.

    Das Wörtchen "annehmbar" ist also sehr relativ :wink:
    ...und immer ein helles Licht bei der Hand.

  3. #3
    Schau Dir einfach mal Schwalbe 1 im Vergleich dazu an.
    Gibt da starke Ähnlichkeiten.
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken
    Glück Auf!
    Matthias


    www.imiges.info

  4. #4
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    Hallo freunde,

    ich war heute mal am so genannten nordstollen der anlage. hier sollte ja mal eine bahnlinie einfahrt gehabt haben. allerdings ist der haupteingang nur noch zu ahnen. wenn nicht unterhalb die reste der trafo- oder umformerstation noch da wären, würde man glatt vorbeilaufen. oberhalb des berges ist noch ein kleiner gesicherter einstieg vorhanden. Luftschacht, mat-schacht oder einfach nur ein spalt des zusammenbruchs ??? Wer weiß was hierrüber? etwas weiter gegangen, gibt es einen bach in dem staumauern mit beton und diverse rohranlagen gebaut sind. gibt es hier einen zusammenhang. desweiteren hab ich bei meinen erkundigungen festgestellt, daß es noch pläne der anlage gibt. allerdings gibt es diese in russischer und amerikanischer ausgabe und beide unterscheiden sich. welchen kann man trauen??

  5. #5
    Administrator Avatar von Markus
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    Luftschacht, mat-schacht oder einfach nur ein spalt des zusammenbruchs ???
    Sprengschlauch. Zum Nordstollen existiert ein Video der Sprengung (sollte man der Ortsangabe Glauben schenken). Im Umfeld befinden die sich von dir genannten Überreste. In SV wurde nass gebohrt. Die Stauanlagen waren sicher zur Wasserhaltung für eben diese Bohrungen (korrigiert mich wenn ich falsch liegt, müsste erst auf die Pläne schauen).

    Es gibt zu Berga auch einen gleichnamigen Film vom amerikanischen Filmemacher Guggenheimer. Da geht es aber nicht um die Anlage sondern um das amerik. Kriegsgefangenenlager auf der anderen Seite der Elster.
    --------
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    ... Manchmal gibt es Hoffnung für die Welt ...

  6. #6
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    Nach dem ich nun die meisten noch offenen Stollen am Wochenende begangen habe, stell ich hier mal eine wichtige Frage.
    Wie erfolgt der Bau von Mat- oder Luftschächten? Vor dem Stollenvortrieb an die entsprechende Stelle, oder danach ? Ich meine erst der Schacht und dann der Stollen oder umgekehrt ?

  7. #7
    Administrator Avatar von Markus
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    Diese Frage ist sehr gut, da sie m.W.n. nicht 100% beantwortet werden kann. Meines Erachtens, wurden die Lüftungöffnungen von oben gebohrt. Erst später hätte man die Stollen angelegt. Dazu ist es jedoch nicht mehr gekommen.
    --------
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  8. #8
    Zitat Zitat von Markus
    In SV wurde nass gebohrt. Die Stauanlagen waren sicher zur Wasserhaltung für eben diese Bohrungen (korrigiert mich wenn ich falsch liegt, müsste erst auf die Pläne schauen).
    Die Südstollen wurden "trocken" gebohrt.

    Der Nordstollen wurde durch die Baufirmen u.a. "Hochtief Plinke", "Dykerhoff & Widmann" Naß gebohrt. Um den Bereich N. sieht man noch gut die Struktur der angelegten Wasserbecken u. Pumpenfundamente...hier lohnt auch mal ein ausgedehnter Spaziergang :wink:

    Zur Lüftung: Die Frage kann keiner exakt beantworten...auch hier haben die Gewerke Parallel gearbeitet....Stollenvortrieb-Schacht täufen...Lüftungslöcher bohren.

    Die Lüftungsbohrungen wurden max. um die 25m aufgefahren also nicht bis auf das Stollenniveau.
    Genügend Spekulation bleibt ob nun das "Überhaun" fertig angelegt wurde...eine Art Ringsystem welches wiederum Verbindung mit den Stollen gehabt hätte. Wenigstens drei Stahlröhren waren schon eingelassen...eine hast Du sicher am Waldrand gesehen.
    Ein Schacht wurde auf dem Bergaer Sattel angelegt...heute noch im Ansatz zu erkennen. Der Rest ist Feldforschung
    ...und immer ein helles Licht bei der Hand.

  9. #9
    Administrator Avatar von Markus
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    Im Bericht der BS Ronneburg 1992 wird das duale Vorgehen vom Bau der Stollen und der vier Entlüftungsstollen, von denen noch zwei zu sehen sind, besätigt. Die Tiefen werden wie folgt angegeben:

    1: 26,80 m
    2: 24,10 m
    3: 22,25 m
    4: 11,60 m
    Der Durchmesser wird bei den ersten 3 mit jeweils 700 mm angegeben. Beim Borloch 4 sind es 1000 mm.
    --------
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  10. #10
    Administrator Avatar von Rondo
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    ich glaube das irgendwo im xaver das auch stand - gleichzeitiges auffahren. Es ging darum die "neu"-zuerstellenden anlagen in kürzester zeit zu erstellen.
    Ein Amateur baute die Arche, Profis die Titanic.

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