Drei Vorträge in einer Woche - Zwischenresumee "Geheimnisvolles Thüringen"
von am 20.04.2011 um 15:52 (656 Hits)
In den vergangenen 7 Tagen durften mein Co-Autor Ronny und ich unser Buch „Geheimnisvolles Thüringen“ in drei Präsentationen vorstellen.
Der Vortragsreigen begann am 12. April im Theater im Schlossgarten in Arnstadt. Dies war definitive die schönste Bühne, auf der ich bisher unsere Forschungsergebnisse präsentieren durfte. Trotz der guten Besucherzahl von 70 Personen, sah das für mindestens 400 Besucher ausgelegte Gebäude natürlich etwas leer aus. Dies gab der Veranstaltung jedoch keinen Abbruch. Einen Licht- und einen Tontechniker, sowie mehrere Garderobendamen hat schließlich man als Autor für Regionalgeschichte nicht jeden Tag. Hinzu kamen eigens gedruckte Eintrittskarten, die im Vorfeld auch über die Online-Ticket-Börsen Eventim und Kartenhaus gekauft werden konnte. Pünktlich 19:30 Uhr, trotz unserer recht knapp bemessenen Vorbereitungszeit (Der Lichttechniker hatte schon mehrere Schweißausbrüche erlitten), konnte der Vortrag starten.
Ich begann mit der 132 seitigen Präsentation und den Grundlagen der Untertageverlagerung und zeigte Anhand von einigen repräsentativen Objekten die Verlagerung der Rüstungsindustrie, ehe es nach 60 Minuten in die Pause ging.
Am Verkaufsstand der Bücherei, die uns eingeladen hatte, konnten wir noch einige interessante Gespräche führen und natürlich auch einige unserer Bücher signieren.
Nach 20 Minuten starteten wir mit unserer Bestandsdokumentation einiger U-Verlagerungen als Fotoshow, die sehr gut angenommen wurde. Danach sprach Ronny über die geplante Hydrieranlage Berga / Elster und weiteren Verlagerungen. Die 5x6m große Leinwand war für unsere mit vielen Bildern, aber auch Plänen und Skizzen versehene Präsentation. Abschließend referierte ich noch etwas über die Atom- und Biowaffenforschung im Zweiten Weltkrieg und stellte unseren Verein dem Publikum noch etwas näher vor.
Wir beendeten den Vortrag gegen 22:00 Uhr und konnten im Anschluss noch kurze Gespräche führen, sowie ein, natürlich völlig ungestelltes Bild, für das Stadtmagazin Erfurt produzieren, bis wir Arnstadt wieder verließen. Es war ein sehr schöne Abend in einer Super-Räumlichkeit.
Weiter ging die Vortragsreihe am Sonnabend, den 16. April in Kahla, organisiert als „Heimspiel“ von unserem Verein. Die im Vorfeld überregional und thüringenweite Pressepräsenz, ließ auf viele Besucher hoffen. Das relativ schöne Wetter und die beginnende Gartensaison relativierte die Hoffnung auf einen vollen Kahlaer Rathaussaal ein wenig. Trotz dessen kamen etwa 60 Personen, um sich die eigentliche Buchpremiere anzusehen. Diese verließ ähnlich, wie der Vortrag in Arnstadt. Natürlich wird an der Präsentation immer gefeilt und gerade bei den ersten Vorträgen verändert sich relativ viel. Bekannte Gesichter aus unserer Vereinsvortragsreihe waren zu sehen und so interessante Gespräche in der Pause und im Nachgang vorprogrammiert.
Was mich und unseren Verein besonders erfreute, war die Zusage eines (ebenfalls) jungen Zuhörers, in unseren Verein einzutreten.
Den vorläufigen Abschluss unserer Tournee (zumindest bis Mai) bildete am 19. April ein Vortrag in der Stadtbibliothek Gera. Dort war ich im vergangenen November schon zu Gast mit der Vorstellung des Buches „Düsenjäger über dem Walpersberg“. Damals verirrten sich etwa 50 Gäste in die Veranstaltung, die vom Geraer Bibliotheksverein sehr gut organisiert wird. Dieses mal konnte Frau Elke Kolb etwa 15 Zuhörer begrüßen. Das Wetter war mit Sonnenschein und um die 20° C wohl doch zu anziehend für die meisten. Das Publikum welches da war, war jedoch sehr interessiert und so konnte vor allem nach den Vortrag noch einige Zeit über die verschiedenen Anlagen in Gera, vor allem der Physikalisch-Technischen-Reichsanstalt, gesprochen werden. Ich freue mich, dass unsere Publikation und auch unsere Präsentationen genau den Effekt haben, den wir uns im Vorfeld wünschten. Eine Vernetzung der regionalen Forschungsgruppen und auch die Speicherung der Erinnerungen von den letzten noch verbliebenen Zeitzeugen und deren Nachfahren sind uns ein wichtiges Anliegen.
Wir freuen uns auf weitere interessante Begegnungen bei Vorträgen, machen nun aber erst mal bis in den Herbst Pause, mit Ausnahme eines Vortrages in der Bibliothek Erfurt am 25. Mai.
Im zweiten Halbjahr sind auch die Orte Weida, Greiz, Hermsdorf, Elgersburg und Jena. Gerne folgen wir aber auch neuen Einladungen in die anderen Regionen Thüringens!
Vielen Dank alle bisherigen Zuhörer und natürlich an alle Freunde, Kollegen und Vereinsmitglieder, die die Publikation und die Vorträge mit ihrer Zuarbeit und ihrer Organisation erst möglich gemacht haben.
(Bilder kommen noch)
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), konnte der Vortrag starten. 




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